Vorstandsmitglied Georg Hoffmann auf dem Podium des Umweltpreissymposiums der DBU

Biodiversity in Good Company war auf dem Symposium zum Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vertreten. Das Symposium fand dieses Wochenende am 28.10.2023 anlässlich der Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2023 in Lüneburg statt.

Georg Hoffmann (Ritter SPORT), Vorstandsmitglied von Biodiversity in Good Company diskutierte mit

  • Antje von Dewitz, Geschäftsführerin VAUDE, stellv. DBU-Kuratoriumsvorsitzende,
  • Silke Düwel-Rieth, Director Sustainable Business & Markets WWF-Deutschland,
  • Dr. Ralf Lütz, Senior Advisor, Sustainable Advisory & Business, BNP Paribas S.A. und
  • Dr. Tobias Raffel, Visiting Scientist, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung,

warum Unternehmen (Arten-)Vielfalt brauchen – und wie der Weg hin zu einer naturverträglichen Wirtschaft aussehen kann.

Konkret ging es unter anderem darum, wie Unternehmen gezielt zum Erhalt der Biodiversität beitragen können. Die biologische Vielfalt und funktionierende Ökosysteme sind Grundlagen unseres Lebens. Artensterben und Naturzerstörung haben nicht nur massive Auswirkungen auf die Menschheit, sondern auch auf die Wirtschaft. Mehr als die Hälfte des globalen Bruttoinlandsproduktes ist direkt auf die Natur angewiesen. Dennoch wird die Biodiversität im Gegensatz zum Klima bislang wirtschaftlich kaum berücksichtigt.

Zur Berücksichtigung von Biodiversität und zum Setzen wirksamer Ziele können Unternehmen sich an verschiedenen Standards orientieren. Dazu zählen zum Beispiel die Science Based Targets for Nature. Darüber hinaus können verschiedene Tools beim Biodiversitätsmanagement genutzt werden, wie unter anderem der Biodiversity Risk Filter, welcher vom WWF entwickelt wurde.

In dem Zusammenhang waren auch die Weiterentwicklungen der unternehmerischen Berichtspflichten auf EU-Ebene ein wichtiges Thema des Umweltsymposiums. Auch die Mitglieder der Biodiversity in Good Company beschäftigen sich intensiv mit Biodiversitätsindikatoren und Reporting. Je nach Branche gilt es hier unterschiedliche Kern-Indikatoren zu berücksichtigen. Zentral für alle Branchen ist eine gründliche Wesentlichkeitsanalyse durchzuführen und sowohl die Abhängigkeiten von der biologischen Vielfalt als auch die Auswirkungen auf diese in den Blick zu nehmen.

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