Business and Biodiversity: Sonstiges Netzwerk

Sonstiges Netzwerk

BION Biodiversity Bonn

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Wir sind Mitglied im umfangreichen Partnernetzwerk von BION Biodiversity Bonn. In und um den Wissenschafts- und Politikstandort Bonn findet sich eine einzigartige Konzentration von lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Akteuren im Bereich der Erforschung und Erhaltung von Biodiversität. BION hat das Ziel, Synergien zwischen diesen Institutionen und Einrichtungen zu fördern. Durch den Prozess einer multidisziplinären, dynamischen und gezielten Vernetzung beschäftigt sich BION mit Fragen zur Biodiversität auf lokaler, regionaler, nationaler und globaler Ebene.

Sekretariat des Übereinkommens über die Biologische Vielfalt (CBD)

1992 wurde auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity – CBD) zum Schutz der Biodiversität beschlossen, das am 29. Dezember 1993 in Kraft trat. Es ist das erste globale Übereinkommen, das alle Aspekte des Biodiversitätsschutzes umfasst: die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile sowie die gerechte Aufteilung der sich aus der Nutzung der genetischen Ressourcen ergebenden Vorteile. Das CBD-Sekretariat mit Sitz in Montreal, Kanada, wurde zur Unterstützung der Umsetzung der Konvention eingerichtet.

Die 10. Konferenz der 193 Vertragsstaaten im Jahr 2010 in Nagoya, Japan, hat nicht nur neue Ziele bis 2020 vereinbart. Es wurde auch ein umfangreicher Beschluss gefasst, der sich gezielt mit der Rolle der Wirtschaft auseinander setzt, der Beschluss X/21. Ergänzt wurde er auf der 11. Vertragsstaatenkonferenz um den Beschluss XI/7. Mit einem Bündel an Maßnahmen und Empfehlungen, gerichtet an Wirtschaft und Staaten, soll unternehmerisches Engagement weltweit mobilisiert werden. Zu den Zielen gehört es, dass sich weltweit Initiativen wie ‘Biodiversity in Good Company‘ als Impulsgeber bilden. Das Sekretariat der CBD hat die Aufgabe, diesen Prozess, den Dialog und die Vernetzung zu unterstützen. Dazu hat es als Forum für den internationalen Austausch eine ‘Global Partnership for Business and Biodiversity‘ ins Leben gerufen. ‘Biodiversity in Good Company‘ und das Sekretariat kooperieren, um diese Partnerschaft zu einem effektiven Instrument werden zu lassen.

Fundación Biodiversidad – die spanische Business and Biodiversity Initiative

Im Januar 2013 unterzeichneten 'Biodiversity in Good Company' und Fundación Biodiversidad einen Kooperationsvertrag, um sich zu vernetzen. Die Fundación Biodiversidad ist eine 1998 gegründete öffentliche Stiftung der spanischen Regierung und dort dem Umweltministerium zugeordnet. Sie erfüllt verschiedene Aufgaben für die Förderung des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt. Das Umweltministerium hat der Stiftung den Auftrag erteilt, im Sinne internationaler Zusagen im Rahmen der CBD in 2013 eine spanische Business and Biodiversity Initiative ins Leben zu rufen und zu gestalten. 'Biodiversity in Good Company' stellt ihre Erfahrungen als eine der ersten Initiativen weltweit zur Verfügung. Geplant sind ein kontinuierlicher Austausch und zukünftige gemeinsame Projekte. 

Website der spanischen Business and Biodiversity Initiative: http://ieeb.fundacion-biodiversidad.es/

GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Die Initiative 'Biodiversity in Good Company‘ wurde im Jahr 2008 im Auftrag des BMU durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit  GIZ gegründet. Auch nach Ende des Auftrages und Gründung des Vereins 'Biodiversity in Good Company‘ Initiative e. V. in 2011 bleibt die GIZ der Initiative partnerschaftlich verbunden und ist zudem Mitglied geworden. Beide Institutionen nutzten etwa Synergieeffekte, die sich aus einem GIZ-Projekt zum Thema „Lieferkettenmanagement unter Berücksichtigung von Biodiversitätsaspekten“ (abgeschlossen in 2013) ergaben. So nahmen an dem Projekt auch Mitgliedsunternehmen der Initiative teil und erprobten ein Modell zur Überprüfung der Lieferketten nach Biodiversitätsaspekten.

Deutsches Global Compact Netzwerk

Das Deutsche Global Compact Netzwerk (DGCN) ist ein unternehmensgetriebenes Multistakeholderforum, das sich als Lern- und Diskussionsplattform für unternehmensnahe Nachhaltigkeitsthemen versteht. Im Jahr 2010 bearbeitete das Netzwerk gemeinsam mit der 'Biodiversity in Good Company' Initiative das Schwerpunktthema "Wirtschaft und Biodiversität". Das Thema wurde für die DGCN-Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf den regelmäßig stattfindenden DGCN-Arbeitstreffen in verschiedenen Workshops und Veranstaltungen aufbereitet. Die 'Biodiversity in Good Company' Initiative leistete dabei fachliche Unterstützung und förderte den aktiven Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedsunternehmen und den im DGCN organisierten Unternehmen. 

econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft e. V.

Mit econsense – Forum Nachhaltige Entwicklung der Deutschen Wirtschaft besteht eine Projektkooperation: Anfang 2013 wurde ein gemeinsamer Arbeitskreis „Managementindikatoren für Biodiversität“ gegründet. Anlass für die Zusammenarbeit war"Unternehmen Biologische Vielfalt 2020". Der Arbeitskreis ist ein Beitrag zur Aktionsplattform. Weitere Informationen

European Business and Biodiversity Campaign

Die European Business and Biodiversity Campaign (EBBC) wurde 2010 unter Führung der Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) mit sechs Partnerorganisationen aus Deutschland, Niederlande, Spanien und Belgien gestartet. Die durch das EU LIFE-Programm geförderte Kampagne bereitet das Thema Wirtschaft und Biodiversität praxisnah für Unternehmen auf und stellt Fachwissen sowie Umsetzungstipps zur Verfügung. Initiative und Kampagne kooperieren auf verschiedenen Ebenen miteinander.

Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

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Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ ist wie 'Biodiversity in Good Company‘ einer der Partner des "Diskussionsforum Ökosystemleistungen", das im Herbst 2014 ins Leben gerufen wurde. Das UFZ erforscht die komplexen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt in genutzten und gestörten Landschaften, insbesondere dicht besiedelten städtischen und industriellen Ballungsräumen sowie naturnahen Landschaften. Die Wissenschaftler_Innen des UFZ entwickeln Konzepte und Verfahren, die helfen sollen, die natürlichen Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern.

iDiv - Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung

Logo von iDiv

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung iDiv ist wie 'Biodiversity in Good Company‘ einer der Partner des "Diskussionsforum Ökosystemleistungen", das im Herbst 2014 ins Leben gerufen wurde. iDiv versteht sich als Drehscheibe der internationalen Biodiversitätsforschung. Forschungsziel und -aufgabe ist die Förderung theoriebasierter Synthese und datenorientierter Theoriebildung. Das iDiv mit Sitz in Leipzig wird von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und der Universität Leipzig (UL) betrieben sowie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ. Alle vier Einrichtungen haben die Biodiversitätswissenschaften in ihren Strategiekonzepten verankert.

India Business & Biodiversity Initiative (IBBI)

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Im Rahmen seiner CBD-Präsidentschaft 2012 bis 2014 hat auch Indien eine Business-and-Biodiversity-Initiative gestartet: Am 22. Mai 2014, dem Internationalen Tag der biologischen Vielfalt, fiel der offizielle Startschuss für die India Business & Biodiversity Initiative (IBBI). 'Biodiversity in Good Company' und IBBI sind Partner und entwickeln sich im Austausch miteinander weiter. Die Leadership Declaration von 'Biodiversity in Good Company', zu der sich die Mitglieder verpflichten, diente als Vorlage für die IBBI Declaration. Volkswagen und Faber-Castell sind Mitglied in beiden Organisationen. IBBI wird von der GIZ im Rahmen ihres Biodiversitätsprogramms unterstützt. 

Website: www.businessbiodiversity.in

Informationen zur Eröffnungsveranstaltung und den beteiligten Partnern (PDF)

 

 

NeFo – Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland

NeFo – Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung und 'Biodiversity in Good Company' nutzen die Synergien ihrer beiden Netzwerke. NeFo soll Wissenschaftler/innen dabei unterstützen, Kooperationen zwischen Vertreter/innen verschiedener Fachrichtungen anzubahnen, und Entscheidungsträger/innen helfen, sich über wissenschaftliche Antworten zu aktuellen Problemen zu informieren, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. NeFo bietet der Forschungscommunity eine gemeinsame institutionsunabhängige Kommunikationsstruktur und -kultur. Das Projekt versteht sich dabei als Ergänzung bereits bestehender Ansätze zur Forschungsvernetzung und Politikberatungsinstrumente. Kommunikationsdefizite und Forschungsbedarf sollen identifiziert und gezielt geschlossen werden. NeFo wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Maßgeblich durchgeführt wird es durch das Helmholtz-Zentruam für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig und das Museum für Naturkunde Berlin.

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