Business and Biodiversity: Wissenschaftliche Grundlagen und Kapazitätsaufbau

Wissenschaftliche Grundlagen und Kapazitätsaufbau

 


Es gibt weltweit eine Fülle an Anstrengungen, Daten und Informationen zusammenzutragen und die wissenschaftliche Grundlage für den Schutz von Biodiversität und Ökosystemleistungen auszubauen. Die universitäre und außeruniversitäre Forschung ist denkbar umfangreich. Ein wichtiger aktueller Fokus von Politik und Wissenschaft liegt heute darauf, Daten besser verfügbar zu machen und so aufzubereiten, dass die politischen Entscheider sie gut nutzen können. Einige der zentralen Publikationen und Institutionen enthält die folgende Liste.

Biodiversity and Ecosystem Services Network (BES-Net)

http://www.besnet.world
"Netzwerk von Netzwerken" zum Aufbau von Kapazitäten durch Zusammenarbeit von Wissenschaft, Politik und Praxis, organisiert durch das United Nations Development Programme (UNDP) gemeinsam mit Partnern. Die Internetseite bündelt als "one stop shop" zahlreiche Informationen.

Biodiversity Indicators Partnership (BIP)

http://www.bipnational.net/
Ein partnerschaftlicher Ansatz zahlreicher internationaler Organisationen, um auf globaler, regionaler und nationaler Ebene belastbare Biodiversitätsindikatoren zu entwickeln.

BISE Biodiversity Information System for Europe

http://biodiversity.europa.eu/
Das Biodiversity Information System for Europe BISE ist ein Portal der Europäischen Union zur Zusammenführung von Daten, das bestehende Informationssysteme und Datenbanken stärker miteinander vernetzt. Es dient auch als EU Biodiversity Clearing House Mechanism, also Vermittlungsmechanismus, in der Kommunikation und Berichterstattung gegenüber der CBD.

Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)

www.idiv-biodiversity.de
Mit dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig entsteht in Mitteldeutschland eine Drehscheibe der internationalen Biodiversitätsforschung. Forschungsziel und –aufgabe ist die Förderung theoriebasierter Synthese und datenorientierter Theoriebildung. Das iDiv mit Sitz in Leipzig wird von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und der Universität Leipzig (UL) betrieben sowie in Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ. Alle vier Einrichtungen haben die Biodiversitätswissenschaften in ihren Strategiekonzepten verankert.

Beteiligte Kooperationspartner sind die folgenden außeruniversitären Forschungseinrichtungen: das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ,  das Max-Planck-Institut für Biogeochemie (MPI BGC), das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie (MPI CE), das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA), das Leibniz-Institut Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ), das Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB), das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) und das Leibniz-Institut Senckenberg Museum für Naturkunde Görlitz (SMNG).

nefo − Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland

www.biodiversity.de 
Überblick über Biodiversitäts-Forschungsprojekte und -Forschungsakteure und Plattform für Vernetzung mit Politik, Gesellschaft und Wirtschaft

GBIF - Global Biodiversity Information Facility

www.gbif.org/
Die internationale Initiative  Global Biodiversity Information Facility (GBIF) hat sich zum Ziel gesetzt, wissenschaftliche Daten und Informationen zur weltweiten Artenvielfalt in digitaler Form über das Internet frei und dauerhaft verfügbar zu machen.

www.gbif.de/
Deutschland gehört zu den Gründungsmitgliedern von GBIF. Seit Ende 2010 arbeitet  GBIF-Deutschland (GBIF-D) im Rahmen eines BMBF-finanzierten Verbundvorhabens an der gezielten Zusammenstellung und Mobilisierung aller bundesweit geeigneten Sammlungs-, Forschungs-, Beleg- und Observationsdaten zurr Unterstützung des globalen Vorhabens.

GEO BON - Group on Earth Observations Biodiversity Observation Network

Globales Netzwerk, das durch Sammlung, Koordination und Bereitstellung von Observationsdaten zu effektivem Management von Biodiversität und Ökosystemleistungen beitragen will. 

Projektwebseite

Global Biodiversity Outlook der CBD

www.cbd.int/gbo4
Der Global Biodiversity Outlook ist eine zentrale Veröffentlichung im Rahmen der Konvention über die biologische Vielfalt. Unter Nutzung nationaler Berichte, Biodiversitätsindikatoren, wissenschaftlicher Literatur und einer Studie, die Zukunftsszenarien untersucht, fasst die aktuelle Version des Global Biodiversity Outlook (GBO-4) den aktuellen Kenntnis- und Datenstand zusammen, zeigt Trends auf und formuliert strategische Empfehlungen.

IPBES

www.ipbes.net 
Der "Weltbiodiversitätsrat" IPBES (Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services) ist ein zwischenstaatliches Gremium zur wissenschaftlichen Politikberatung für das Thema biologische Vielfalt - vergleichbar mit dem Weltklimarat IPCC.

www.de-ipbes.de/
Deutsche IPBES-Koordinierungsstelle

IUCN Rote Liste gefährdeter Ökosysteme

www.iucnredlistofecosystems.org/
Die von der Weltnaturschutzunion IUCN veröffentlichte Rote Liste von Ökosystemen erfasst Informationen über den weltweiten Zustand einzelner Ökosysteme und zielt darauf ab, Risiken durch Zusammenbrüche eines Ökosystems beurteilen zu können.

IUCN Rote Liste gefährdeter Arten

www.iucnredlist.org
Die Weltnaturschutzunion IUCN veröffentlicht die sog. Rote Liste gefährdeter Arten weltweit.

Millennium Ecosystem Assessment

www.millenniumassessment.org 
Umfangreiche, von den Vereinten Nationen initiierte 2001 bis 2005 erfolgte Bestandsaufnahme zum Zustand der Ökosysteme

TEEB

www.teebweb.org 
TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity ist eine internationale Forschungsanstrengung zur ökonomischen Inwertsetzung von Biodiversität und Ökosystemleistungen (Naturkapital-Ansatz), die auf den Ergebnissen des Millennium Ecosystem Assessment aufsetzt.


TEEB for Business Executive Summary


www.naturkapital-teeb.de 
Naturkapital Deutschland - TEEB DE ist der deutsche Beitrag zur Weiterentwicklung und nationalen Ausarbeitung des TEEB-Ansatzes.


Europäische Kommission (2013): The Economic Benefits of the Natura 2000 Network.

World Conservation Monitoring Centre des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP-WCMC)

www.unep-wcmc.org
Das UNEP-WCMC ist eine Kooperation des Umweltprogramms der Vereinten Nationen und der in England ansässigen Naturschutzorganisation World Conservation Monitoring Centre. Gemeinsam mit vielen Partnern sammelt, analysiert und verifiziert UNEP-WCMC Daten und Informationen zu Biodiversität und Ökosystemleistungen, um die Grundlagen für politische Entscheidungen zu verbessern.

World Database of Key Biodiversity Areas

http://www.keybiodiversityareas.org/home 
Die World Database of Key Biodiversity Areas wird von BirdLife International im Namen der KBA Partnership gepflegt. Sie enthält Daten zu globalen und regionalen Key Biodiversity Areas (KBAs), die nach einem definierten Kriterienkatalog festgelegt werden.

Naturschutz und Energiewende in Deutschland

www.natur-und-erneuerbare.de 
Plattform zur gebündelten Darstellung von Forschungsprojekten zur naturschutzfachlichen Begleitung der Energiewende, die vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert werden.

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