Wo steht die GIZ mit ihrem betrieblichen Umweltmanagement? Die Klima- und Umweltbilanz 2016

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Wo steht die GIZ mit ihrem betrieblichen Umweltmanagement? Die Klima- und Umweltbilanz 2016

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur GIZ sind ab sofort in der Klima- und Umweltbilanz 2016 zu finden. Seit 1999 bilanziert die GIZ ihre Umweltdaten. Durch die weltweite Einführung des Corporate Sustainability Handprint (CSH) können jetzt die Umweltdaten aus dem Ausland erstmals ausgewiesen werden.

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur GIZ sind ab sofort in der Klima- und Umweltbilanz 2016 zu finden. So reduzierten sich z. B. bei der Mobilität die CO2-Emissionen pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter in Deutschland in den letzten drei Jahren (2014-2016) um rund 5%. Bei wachsendem Auftragsvolumen und gesteigerten Personalzahlen führte dies aber auch zu einem Anstieg der absoluten CO2-Emissionen um rund 10%, auf 22.509 t. Diese werden jetzt nach der eigenen Selbstverpflichtung der GIZ klimaneutral gestellt. Die im Ausland verursachten CO2-Emissionen werden bisher bilanziert, dennoch noch nicht systematisch klimaneutral gestellt. Im Vergleich zu den CO2-Emissionen entwickelte sich der Umweltaspekt „Papier“ im gleichen Zeitraum in eine erfreuliche Richtung. Sowohl absolut, als auch pro Kopf, gingen die Zahlen signifikant zurück. Unter anderem hat das neue Druckerkonzept hier schnell Früchte getragen.

Seit 1999 bilanziert die GIZ ihre Umweltdaten in einer jährlichen Umweltbilanz, die jedoch bisher stark auf den in Deutschland verursachten Ressourcenverbrauch und die Treibhausgasemissionen ausgelegt war. Eine umfangreiche und systematische Erfassung dieser Daten für die Außenstruktur gab es bisher nicht. Durch die weltweite Einführung des Corporate Sustainability Handprint (CSH) können jetzt die Umweltdaten aus dem Ausland erstmals ausgewiesen werden. Dies ist ein zentraler Schritt für die GIZ, um eine glaubwürdige Nachhaltigkeitsberichtserstattung zu gewährleisten und Steuerungsmaßnahmen vorzunehmen. Im Nachhaltigkeitsprogramm 2016-2020 hat sich die GIZ das Ziel gesetzt, bis 2020 unsere CO2-Emissionen im In- und Ausland zu reduzieren und auch die Emissionen unserer Außenstruktur zu kompensieren. 

Die Klima- und Umweltbilanz 2016 stellt zudem das neue Umweltprogramm vor. In 2016 hat die GIZ ihre EMAS-Verpflichtungen noch einmal deutlich ausgeweitet, indem der Neubau in Bonn, die internationale Bildungs- und Begegnungsstätte in Feldafing sowie das Haus 7 in Eschborn zertifiziert wurden. Ebenfalls wurde der Mäanderbau in Bonn durch die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen mit Gold ausgezeichnet.

In 2016 konnte die GIZ zum zweiten Mal ihre nicht-vermeidbaren Treibhausgasemissionen der deutschen Standorte klimaneutral stellen. Erstmals erfolgte dies mit Zertifikaten aus einem eigenen Klimaschutzprojekt in Thailand, das den anspruchsvollen CDM Gold Standard (Clean Development Mechanism) erfüllt. 

Klima- und Umweltbilanz 2016 als PDF-Download

Kontakt: Eike Vater, eike.vater(at)giz.de 

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