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Handlungsbeispiele aus zehn Jahren Engagement der REWE Group für biologische Vielfalt

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REWE Group:

Handlungsbeispiele aus zehn Jahren Engagement der REWE Group für biologische Vielfalt

Die REWE Group engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt mit Maßnahmen für den Erhalt und die schonende Nutzung der biologischen Vielfalt. Seit 2012 ist sie Mitglied der 'Biodiversity in Good Company‘ Initiative. Einige Meilensteine:

Artenvielfalt im Apfelanbau 

Seit 2010 arbeiten in einem Gemeinschaftsprojekt von REWE Group, Bodensee-Stiftung, BirdLife Österreich und Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) mittlerweile über 250 Landwirte in 13 Anbauregionen für den Schutz der Artenvielfalt im Apfelanbau in Deutschland und Österreich. 300 Hektar (entsprechen rund 420 Fußballfeldern) ein- und mehrjährige Blühflächen, über 5.500 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern sowie über 2.000 Insekten-Nisthilfen bereichern heute Apfelplantagen und angrenzende Flächen, die das REWE Group Nachhaltigkeitslabel PRO PLANET unterstützen. Darüber hinaus wurden 6.000 Vogelnistkästen und Fledermausquartiere aufgehängt, 400 Totholzhaufen angelegt und über 1.000 Sitzstangen für Greifvögel aufgestellt. Nach der Einführung des Apfelprojektes in der Bodenseeregion erfolgte ab 2011 die Ausweitung auf weitere Anbaugebiete. Vom ökologischen Engagement profitieren auch die Obstbauern: Viele Vogelarten wirken als natürliche Helfer, weil sie schädigende Insekten oder Mäuse vertilgen. Wildbienen, Käfer, Fliegen und Schmetterlinge sichern zudem die Bestäubung der Apfelblüten. Das Projekt zeigt, dass Landwirtschaft und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen: Im konventionellen Apfelanbau ist das Potenzial zur Förderung der biologischen Vielfalt groß. Vorausgegangen war im Jahr 2009 ein von REWE Group, Bodensee-Stiftung und der Vertriebsgesellschaft Obst vom Bodensee gemeinsam gestartetes Pilotprojekt, in dem Maßnahmen getestet wurden.

REWE Group und NABU erweitern Projekt zum Schutz der Artenvielfalt

Jenseits des Apfelanbaus gibt es seit diesem Jahr auch verschiedene Gemüsesorten und Kartoffeln mit dem PRO PLANET-Nachhaltigkeitslabel „Artenvielfalt schützend“. Dahinter steckt ein Maßnahmenbündel für mehr biologische Vielfalt im Anbau der verschiedenen Kulturen. REWE Group und NABU erweitern so ihre Zusammenarbeit zum Schutz der Artenvielfalt. Die Produkte stammen von deutschen Gemüsebauern, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt und damit unter anderem auch gegen das Insektensterben in den Anbaugebieten engagieren. Handel, Landwirtschaft und Naturschutz arbeiten so erfolgreich zusammen. Unterstützt durch die REWE Group setzen Landwirte und Berater des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) gemeinsam Maßnahmen zur Förderung der Artenvielfalt in Gemüsekulturen um. Ähnliche Maßnahmen führen die Kulturlandschaftsstiftungen verschiedener Regionen im Kartoffelanbau durch.

Bananenanbau

Der Schutz der Artenvielfalt ist auch im Bananenanbau ein zentraler Bestandteil des REWE Group Nachhaltigkeits-Engagements. Bereits 2008 begann das Unternehmen mit der Aufforstung von Weideland im Grenzgebiet der Bananen-Produktionsländer Panama und Costa Rica zum Schutz der Artenvielfalt im tropischen Naturschutzgebiet. Die landwirtschaftliche Nutzung einzelner Flächen im nationalen Schutzgebiet führte dazu, dass ursprünglich zusammenhängende Flächen tropischer Wälder fragmentiert wurden. Durch Wiederaufforstung und Unterstützung des natürlichen Wiederaufwuchses konnten Lücken in der Bewaldung geschlossen werden. Der so entstandene Bio-Korridor ermöglicht heute eine weiträumigere Wanderung bedrohter Tierarten sowie einen umfangreicheren Austausch von Fauna und Flora und trägt so zur Erhöhung und Stabilisierung der Biodiversität bei. Mehr unter http://www.business-and-biodiversity.de/alle-news/news/partnerschaftsprojekt-zum-schutz-der-artenvielfalt/  

Zeichen setzen: Leere Regale, wenn Bestäuber fehlen

Gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Olaf Lies und Leif Miller, Bundesgeschäftsführer des NABU, räumte die REWE Group am 14. Mai 2018 in einem PENNY-Supermarkt sämtliche Produkte aus den Regalen, die es in der bekannten Form ohne Bienen und andere bestäubende Insekten nicht mehr gäbe. Die Folge: Von den 2.500 Artikeln im PENNY-Sortiment der Filiale am Marktplatz 5 in Langenhagen fehlten rund 60 Prozent, nämlich alle Produkte, die direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung abhängig sind. Die Kundinnen und Kunden wurden am Morgen mit den leeren Regalen überrascht. Somit wurde imposant deutlich: Bienen sind nach Rindern und Schweinen das drittwichtigste Nutztier des Menschen. Mehr unter http://www.business-and-biodiversity.de/alle-news/news/biene-weg-regale-leer/  

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