Business and Biodiversity: oekom verlag

oekom verlag

Warum und wie wir uns engagieren

Das “Öko”-Label findet sich bei Oekom bereits im Namen wieder. Und der Name ist Programm bei diesem Verlagshaus: alle Geschäftsbereiche werden nachhaltig und zum Schutz der Umwelt und Biodiversität gestaltet. 

Der oekom verlag ist der führende Fachverlag für Ökologie und Nachhaltigkeit im deutschsprachigen Raum. Mit seinen acht Zeitschriften, Fach- und Sachbüchern, mit Büchern für die breite Öffentlichkeit, mit Broschüren und Online-Medien vernetzt oekom weit über 2.500 Autor(inn)en, Kooperationspartner(innen) und Förderer aus allen Bereichen der Gesellschaft. Dieses einmalige Netzwerk und das professionelle Team des Verlags bündeln fachliches Know-how und Potenziale zur Verwirklichung nachhaltiger Initiativen und Ideen.

Getreu dem Motto „Vom Wissen zum Handeln“ hat sich oekom verpflichtet, nicht nur publizistisch, sondern auch in seiner Rolle als Unternehmen einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zu leisten: Der Schutz der Artenvielfalt, die Förderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Wäldern und der Klimaschutz haben dabei oberste Priorität.

Als Vorreiter im umweltbewussten Wirtschaften legt oekom Wert auf eine klima- und ressourcenschonende Produktion. Er überprüft als Mitglied der 'Biodiversity in Good Company' Initiative gemäß der Leadership-Erklärung permanent seine Umweltschutzaktivitäten mit besonderem Augenmerk auf den Artenschutz. Hierfür ist eine eigene Stabstelle Nachhaltigkeit, die eng mit der Geschäftsführung zusammenarbeitet, sowie eine Umweltbeauftragte zuständig.

oekom betrachtet es als Teil der nachhaltigen Unternehmensführung, als Multiplikator zu wirken. Daher hat oekom ein Projekt ins Leben gerufen, das nach umweltfreundlichen Lösungen für die Herstellung und den Vertrieb von Publikationen sucht und sie der gesamten Branche zugänglich macht. Im Fokus stehen dabei zunächst die Bereiche „Papierherstellung“ und „Druckverfahren“, um konkrete Handlungsoptionen auf drängende Fragen aufzuzeigen: Wie lässt sich der Papierverbrauch verringern? Gibt es ökologische Alternativen zu Frischfaserpapier? Welche Gütezeichen stehen für eine verantwortungsvolle Waldwirtschaft und Papierbeschaffung? Wo sind die Stellschrauben für einen umweltfreundlicheren Druck? So hilft oekom innerhalb der Verlagsbranche, Standards zum unternehmerischen Biodiversitätserhalt und zum Schutz der Umwelt zu setzen. Die Initiative „Nachhaltig Publizieren – Neue Umweltstandards für die Verlagsbranche“ wird vom Bundesumweltministerium gefördert. Kooperationspartner sind das ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg, das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Frankfurter Buchmesse.

CO2-neutral arbeiten, nachhaltige Lieferketten organisieren, schädliche Umwelteinflüsse auf ein Minimum reduzieren – kann das auch gut fürs Geschäft sein? Selbstverständlich!

Als Unternehmen, das auf den Rohstoff Holz angewiesen ist, ist dem Verlag bewusst, dass der Raubbau an tropischen Wäldern und der Klimawandel den Lebensraum vieler Tier- und Pflanzenarten unwiederbringlich zerstört. Daher ist es die oberste Priorität des Unternehmens, für seine Publikationen und für die Geschäftspapiere ausschließlich Recyclingpapier (möglichst mit Blauem Engel) und FSC-zertifiziertes Papier zu verwenden. Seine Druckerzeugnisse werden in umweltfreundlich wirtschaftenden, FSC- und ISO-zertifizierten Druckereien aus der Region produziert. Als erster klimaneutraler Verlag Deutschlands leistet oekom einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und damit zum Erhalt der biologischen Vielfalt indem er klimaschädliche Emissionen vermeidet, reduziert und kompensiert.

oekom geht damit in der Verlagsbranche mit gutem Beispiel voran und setzt die Anliegen der Initiative „Nachhaltig Publizieren“ in die Praxis um. 


Weitere Informationen in den Fortschrittsberichten des Unternehmens, siehe Randspalte rechts

FactBox oekom verlag

Hauptsitz
München, Deutschland

Produktsegment
Publikationen und Kommunikationsdienstleistungen

Weltweiter Umsatz 2014
k. A.

Weltweit Beschäftigte 2014
25 

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