Volkswagen erhält Umweltpreis für besonders ressourcenschonende Produktion

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Volkswagen erhält Umweltpreis für besonders ressourcenschonende Produktion

Volkswagen ist mit dem GreenTec Award in der Kategorie „Produktion“ für Energie-Effizienz und wassersparende Maßnahmen in der Fertigung ausgezeichnet worden. Dabei überzeugte das ganzheitliche Umweltprogramm von Volkswagen – „Think Blue. Factory.“ – die Fachjury. 

Dr. Hubert Waltl, Vorstand der Marke Volkswagen Pkw für die Geschäftsbereiche Produktion und Logistik, nahm die Auszeichnung in Berlin entgegen. Die GreenTec Awards sind der größte Umwelt- und Wirtschaftspreis Europas. „Volkswagen ist exakt auf Zielkurs in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit. Unser Engagement für eine umweltschonende Produktion zeigt Tag für Tag und Werk für Werk klare und messbare Erfolge,“ sagte Waltl bei der Preisverleihung. „Für das Erreichen unseres Ziels, die Umweltauswirkungen in der Produktion bis 2018 um 25 Prozent zu reduzieren, sind wir bestens gerüstet.“

„Think Blue. Factory.“ ist das Programm von Volkswagen, mit dem die Umweltverträglichkeit der Produktion nachhaltig und kontinuierlich gesteigert wird. Energieverbrauch, Abfallaufkommen, luftgetragene Emissionen, Wasserverbrauch und CO2-Emissionen sollen bis 2018 um 25 Prozent pro produziertes Fahrzeug sinken. „Think Blue. Factory.“ ist Teil von „Think Blue.“ – der ganzheitlichen Nachhaltigkeitsinitiative der Marke Volkswagen.
Die GreenTec Awards werden einmal jährlich in neun Kategorien für Umweltengagement und grüne Umwelttechnologien vergeben. Sie stehen unter der Schirmherrschaft des Bundesumweltministers und werden von der VKP engineering GmbH, Berlin, in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien verliehen. Die Gewinner werden durch die Jurybewertung und ein Online-Voting ermittelt. Die diesjährige Jury besteht aus 54 unabhängigen Mitgliedern aus den Bereichen Kultur und Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.

Prämiert wurde Volkswagen unter anderem für die Nutzung der Geothermie am Standort Emden, eine von zahlreichen Maßnahmen im Rahmen des „Think Blue. Factory“-Programms. Eine neue Halle für den Karosseriebau wurde auf rund 5.000 Pfählen errichtet, von denen etwa 3.000 als so genannte „Energiepfähle“ genutzt werden. Sie reichen 20 Meter tief in die Erde und nutzen Geothermie, um Wasser zu kühlen, das wiederum zur Kühlung der Schweißanlagen genutzt wird. Das erwärmte Wasser fließt anschließend der Hallenheizung zu.

Da durch diese Maßnahmen kein zusätzliches Heizkraftwerk benötigt wird, entfallen jährlich 12.000 Megawattstunden Energie. Zudem wird die Verdunstung von Wasser in einem Kühlturm vermieden, was eine Einsparung von 25.000 Kubikmetern Wasser jährlich zur Folge hat.
Ein weiterer „Think Blue. Factory“-Beitrag, der die Jury überzeugte, ist die bedarfsgerechte Regulierung der Hallenbelüftung am Standort Emden. Die Werke Osnabrück, Palmela, Bratislava und Kaluga wenden eine vergleichbare Technik an. Es wird nicht mehr kontinuierlich belüftet, sondern die Frischluft wird jeweils automatisch zugeführt. Diese Maßnahme sorgt für maximale Energieeinsparung bei maximaler Wirtschaftlichkeit.

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