WWF sagt: Kornblumen brauchen's öko

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WWF sagt: Kornblumen brauchen's öko

Auf ökologisch bewirtschafteten Äckern geht es in Sachen Ackerwildkräuter bunter und reicher zu als auf konventionellen Flächen. Das ist das Ergebnis einer am 14. Februar 2017 veröffentlichten vergleichenden WWF-Analyse. Auf den Äckern des Öko-Landbaus ist die Vielfalt bis zu neunmal größer. Von Kornblume, Lämmersalat oder Feld-Rittersporn wachsen dort zudem bis zu zwanzigmal mehr Exemplare. Die Kräuter bedecken bis zu 37 Prozent der ökologisch bewirtschafteten Fläche. Im herkömmlichen Bereich sind es höchstens sieben Prozent.

Die Erhebung ist Teil des Projekts „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ (LfA) von WWF, EDEKA, Biopark und dem Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF). Im Auftrag des WWF haben Wissenschaftler des ZALF die Vielfalt der Ackerwildkräuter ermittelt. Sie untersuchten insgesamt 155 ökologisch und konventionell bewirtschaftete Felder in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg.

Gemäß dem deutschlandweiten Monitoring des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) für Landwirtschaftsflächen mit hohem Naturwert (kurz „HNV-farmland“) hat das ZALF alle untersuchten Flächen in Naturwertstufen eingeteilt. Die Öko-Flächen waren nach der HNV-Einteilung zu 87 Prozent einer Wertstufe zuzuordnen. 56 Prozent erreichten Stufen I und II (äußerst hoher bis sehr hoher Naturwert). Bei den konventionell bewirtschafteten Flächen schafften es gerade drei Prozent in Stufe III (mäßig hoher Naturwert), 97 Prozent fielen in die Stufe 0 (geringer bis sehr geringer Naturwert).

Link zum ausführlichen Bericht: www.landwirtschaft-artenvielfalt.de/veroeffentlichungen/

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