Studie: Satellitenbilder zur Erfassung von Biodiversität nur bedingt tauglich

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Studie: Satellitenbilder zur Erfassung von Biodiversität nur bedingt tauglich

Die standardisierte Erfassung der biologischen Vielfalt über klassisches Feldmonitoring ist in vielen Fällen sehr zeit- und kostenintensiv und deshalb oft räumlich begrenzt. Fernerkundungsdaten hingegen lassen sich wesentlich effektiver und über eine deutlich größere Ausdehnung erheben. Deshalb werden sie immer öfter auch für Analysen von räumlichen und zeitlichen Biodiversitätsmustern herangezogen. Doch funktioniert das für alle Artengruppen? Nur bedingt, sagen Wissenschaftler*innen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der Hochschule Anhalt. In ihrer kürzlich im Wissenschaftsmagazin PLOSONE veröffentlichten Studie untersuchten sie, inwiefern man Satellitenbilder nutzen kann, um die Diversität von Wildbienen auf Landschaftsebene abzubilden.

Eine Zusammenfassung und die Studie selbst finden Sie unter http://www.ufz.de/index.php?de=36336&webc_pm=39/2017 

Die Nutzung von Satellitendaten funktioniert z. B. für Vögel besser als für Wildbienen. Das liegt nach Annahme der Forscher*innen daran, dass heterogene Landschaften Rückschlüsse auf die Vielfalt an Vogelarten zulassen, während für Wildbienen eher die Vielfalt von Pflanzengesellschaften wichtig ist. Anhand solcher Untersuchungen zeigen sich auch die Grenzen technologischer Möglichkeiten in Bezug auf die Erfassung von Biodiversität. Aufwändige Felderkundungen lassen sich an vielen Stellen nicht einfach ersetzen.

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