Mehr kleinräumige Landwirtschaft - Studie der Uni Göttingen zu "Artenvielfalt und Profit in der Landwirtschaft"

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Mehr kleinräumige Landwirtschaft - Studie der Uni Göttingen zu "Artenvielfalt und Profit in der Landwirtschaft"

21.08.2017. Agrarökolog*innen der Universität Göttingen haben die traditionell großräumige Landwirtschaft im Osten mit der kleinräumigen Landwirtschaft im Westen Deutschlands sowohl ökologisch als auch ökonomisch verglichen. Dabei konnten sie zeigen, dass kleine Äcker höhere Kosten verursachen, aber durch ihre vielen Feldränder und Randstrukturen die Biodiversität ähnlich stark fördern wie der ökologische Landbau. 

Die Studie betrachtet dabei allerdings nicht die Effekte öko versus konventionell auf Böden oder Grundwasser. Eine Förderung der Kleinräumigkeit in der EU-Agrarpolitik sei dringend erforderlich. Die Umstellung zum Öko-Landbau sei in beiden Landschaftstypen mit einer Verdopplung des Gewinns verbunden. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution erschienen.

Presseinformation "Artenvielfalt und Profit in der Landwirtschaft" der Uni Göttingen

Studie (Englisch) unter: https://www.nature.com/articles/s41559-017-0272-x

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